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Das Kriegerdenkmal 1914-18 von Hölkewiese - 2009 wieder aufgerichtet

Unter einer großen Linde auf dem kleinen Platz vor der Kirche stand noch nach dem Kriegsende das Denkmal für die Gefallenen des ersten Weltkriegs. Zwei Tafeln über einem Sockel, gekrönt von einem Eisernen Kreuz, verkündeten die Namen der Toten. Später wurde es den Hang hinabgestürzt. Meist waren die Fragmente von hohem Gras überwuchert, aber auf dem linken Bild von 1980 ist eine der Platten deutlich sichtbar. Eher zufällig wurde sie vor wenigen Jahren von deutschen Besuchern wieder entdeckt, siehe Bilder 2005. 2007 wurden die Überreste ausgegraben und auf dem Kirchhof ausgestellt. Die beiden rechten Bilder wurden von Beata Zbonikowska aufgenommen und unter Architektura pomorza veröffentlicht.


Grd.

Herm. Gumz

7.10.14

23 Jahr

 

Msk.

Frdr. Behling 

20.10.17

22 Jahr

Rs.

Rich. Gleß

2.1.15

27

 

Kan.

Paul Krey

14.9.17

18  "

Msk.

Georg Holk

9.1.15

20

 

Whrm.

Otto Krey

23.6.17

37  "

Gfr.

Max Vergin

16.1.15

23

 

Msk.

Alb. Bess

13.8.17

21  "

  "

Wilh. Wurch

11.4.15

37

 

Msk.

Eduard Spors

19.12.17

19  "

Whrm.

Ferd. Witt

26.7.15

35

 

San.Uffz.

Ernst Wehler

11.9.18

23  "

Gfr.

Herm. Grönke

15.8.15

36

 

Msk.

Rob. Draht

17.5.18

24  "

Arm. Sld.

Franz Winkel

22.8.15

28

 

Msk.

Otto Holk

1.6.18

29  "

Ldstm.

Aug. Knop

26.3.16

34

 

Msk.

Herm. Priebe

4.10.18

18  "

Whrm.

Otto Lange

25.7.16

36

 

Kan.

Paul Münchow

6.1.19

24  "

Msk.

Osk. Bruder

28.8.16

28

Offb. Joh. 2.10

Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben.

Am 30. August 2009 wurde das wieder aufgerichtete Hölkewieser Kriegerdenkmals durch Pfarrer Baranczuk in Gegenwart einer Reisegruppe des Heimatkreises Rummelsburg mit Hans-Ulrich Kuchenbäcker an der Spitze feierlich eingeweiht.

2009 war das genaue Aussehen des ursprünglichen Denkmals nicht bekannt, obwohl sich ehemalige Bewohner erinnerten, daß sie als Schüler am Heldengedenktag dort Wache halten mußten. Es fand sich auch kein Photo. 2015 ist nun aber in einem polnischen Archiv der Hölkewieser Antrag zur Erlassung der Luxussteuer vom 26. August 1921 aufgetaucht - aufgesetzt von Lehrer und Küster Radde und mit der Entwurfsskizze der Firma Oskar Staudte, Neustettin. Danach war das Denkmal bereits am 19. Juni 1921 eingeweiht worden - aus Hartsandstein ohne polierte Flächen und ohne Goldinschrift im Werte von 8000 M, die von der Kirchengemeinde gesammelt worden waren.

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